Kopfkissen

Eine Couch, eine Liege, eine Matte oder ein Bett sind wichtige Voraussetzungen dafür, zur Ruhe zu kommen und Erholung zu erlangen. Manche Menschen legen sich bevorzugt gern auf eine ausgesucht harte Matte, ohne Kissen oder Schlummer Rolle und finden eine gute Erholung. Einige finden die beste Erholung im Schlaf, wenn sie sich auf der Brust des Geliebten oder der Geliebten ihr Kopfkissen suchen können. Urvölker haben sich natürlich gern einige Zweige und Moos als Kissen gesucht, andere ihren Kopf auf den Unterarm gebettet. Heute finden die meisten Menschen in unseren Breitengraden meist erst Ruhe und erholsamen Schlaf, wenn sie ihren Kopf auf eine weiche, bequeme Erhöhung betten können. Wenn dies ein Kopfkissen ist, dann ist das besonders gut.

Schon Babys bevorzugen ein Kopfkissen. Bei Babys muss man allerdings aufpassen, dass das Kissen nicht zu groß ist, dass sie sich, wenn sie sich auf den Bauch drehen darin nicht verheddern und Mühe haben, Luft zu bekommen. Wenn Babys ausgefahren werden, dann verwenden Mütter und Großmütter für den Kopfteil des Kinderwagens ein besonders schönes Kopfkissen. Wenn Nachbarn, Freunde, Kollegen oder jemand sonst in der U-Bahn in den Wagen schaut, dann gibt dies ein besonders schönes Bild. Auf dem schönen Kopfkissen liegt das schöne Baby. Und alle loben, wie schön das Kind und der Kinderwagen sind. Werden die Kinder größer, dann möchten sie auch gern ein Kopfkissen in ihrem Bett haben. Manches Kind kann nicht einschlafen, bevor es es ein Kopfkissen hat. Wenn die Familie unterwegs ist in den Ferien und es ist kein Kopfkissen da, gibt es manchmal kleine Tragödien, weil das Kind erst einschlafen kann, wenn es sein Kissen bekommen hat.

Den Erwachsenen geht es natürlich ähnlich. In unseren Breitengraden ist es üblich, ein Kopfkissen zu haben, auf dem man sich bettet. Dieses Kopfkissen ist meist, wie früher in den bäuerlichen Familien aus schönen Daunen Federn in Inlett, bezogen mit einer Kissenhülle, passend zur Hülle des Deckbetts. Heute werden auch gern Kissen aus Wolle benutzt. Die sind etwas härter als die besonders weichen Daunenfederkissen., aber nach einer Eingewöhnungszeit auch bequem und kuschelig. Heute raten Ärzte besonders Allergikern bewusst zu solchen Kissen, weil in den mit Daunen gefüllten Kissen Mikroorganismen vermutet werden, die die Allergie beeinflussen könnten. Besonders alternativ Orientierte benutzen auch Spreu, um oder Heublumen ihr Kopfkissen zu füllen. Der Duft des frischen Heus belebt besonders ihre Kreativität, Intuition und ihre Träume, meinen sie.

Mancher bevorzugt große Kopfkissen. Ein anderer möchte lieber ein kleines Kopfkissen, um sich darauf zu betten. Die meisten aber behaupten, dsie schlafen besser mit Kopfkissen auch der Inhalt der Träume soll ja wesentlich von den Kopfkissen beeinflusst werden.

Die Stimmung ist natürlich auch von der Farbe des Kopfkissens oder seines Bezugs abhängig. Orange und Rot bewirken besonders Gefühle der Liebe. Grün heilt, Blau kühlt das Gemüt stärker ab und fördert die Vernunft.
Auf Seide, Satin und Viklose und Baumwolle betet man sich lieber in den wärmeren Monaten des Jahres. Auf Wolle und wollhaltigen Stoffen besser im Winter. Im Winter kann das Kissen sogar ein zusammen gerolltes Schaffell sein.

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